Der Schümannhof als Ganzes gedacht und gelebt
Auf dem Schümannhof greifen Landwirtschaft, Verarbeitung, Vermarktung und Sozialtherapie ineinander. Jeder Bereich erfüllt eine Aufgabe im Gesamtgefüge.
Mehr als einzelne Bereiche
Ein Hof, der zusammenarbeitet
Ackerbau, Tierhaltung, Bäckerei, Hofladen und Sozialtherapie stehen hier nicht nebeneinander, sondern sind miteinander verbunden. Getreide vom Feld wird in der eigenen Bäckerei verarbeitet, Produkte gehen direkt in den Verkauf. Wege bleiben kurz, Abläufe nachvollziehbar. So entsteht ein Zusammenhang, der über einzelne Betriebszweige hinausgeht.


Arbeiten und Leben
Menschen sind Teil dieses Gefüges
Auf dem Hof arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Aufgaben und Hintergründen zusammen. In der Landwirtschaft, in der Verarbeitung, im Verkauf und in der Sozialtherapie. Der Alltag ist gemeinsam organisiert und orientiert sich an dem, was der Hof braucht. Arbeit ist hier nicht isoliert, sondern eingebunden in einen größeren Zusammenhang.
Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise bildet die Grundlage dafür. Sie versteht den Hof als lebendigen Organismus, in dem sich die einzelnen Bereiche gegenseitig beeinflussen. Entscheidungen im Anbau wirken sich auf die Tierhaltung aus, die Verarbeitung knüpft daran an, und der Verkauf macht die Ergebnisse sichtbar.
Gleichzeitig schafft diese Struktur Verlässlichkeit. Viele Schritte passieren auf dem eigenen Hof: vom Anbau über die Verarbeitung bis zum Verkauf. Das macht Abläufe transparent und gibt uns die Möglichkeit, Verantwortung über alle Stufen hinweg zu übernehmen.
Wie die Bereiche zusammenwirken
Der Hof funktioniert, weil die einzelnen Teile aufeinander abgestimmt sind – nicht, weil jeder Bereich für sich optimiert wird.
Die Landwirtschaft liefert die Grundlage: Futter, Getreide, Gemüse. Daraus entstehen in der Bäckerei und in der Weiterverarbeitung konkrete Lebensmittel. Im Hofladen und auf den Märkten kommen sie direkt zu den Menschen. Die Sozialtherapie ist in diesen Alltag eingebunden und nimmt aktiv daran teil.
So entstehen keine getrennten Systeme, sondern ein durchgängiger Zusammenhang. Das macht den Hof widerstandsfähiger und sorgt dafür, dass Entwicklungen nicht isoliert stattfinden, sondern immer im Gesamtgefüge gedacht werden.
Eigene Verarbeitung
Vom Rohstoff bis zum Produkt passiert vieles direkt auf dem Hof.
Direkter Verkauf
Hofladen und Märkte verbinden Erzeugung und Kundenkontakt.
Gemeinsamer Alltag
Landwirtschaft, Handwerk und Sozialtherapie greifen ineinander.
Abgestimmte Abläufe
Jeder Bereich orientiert sich am Bedarf des gesamten Hofs.
Ein Prinzip, das trägt
Warum wir den Hof so aufbauen
Ein Hof, der als Organismus arbeitet, bleibt beweglich und stabil zugleich. Er kann auf Veränderungen reagieren, ohne seine Grundlage zu verlieren. Gleichzeitig schafft er klare Strukturen für alle, die hier arbeiten oder mit dem Hof verbunden sind. Dieses Zusammenspiel prägt den Schümannhof seit vielen Jahren – im Alltag und in seiner Weiterentwicklung.

