Sozialtherapie auf dem Schümannhof – Leben und Arbeiten mit Perspektive
Ein lebendiger Demeter-Hof als Ort der Sozialtherapie: strukturiert, sinnstiftend und nah am echten Alltag. Für Menschen, die Unterstützung brauchen – und für alle, die einen verlässlichen, tragenden Rahmen suchen.
Unser Ansatz
Der Hof als Lern- und Lebensort
Auf dem Schümannhof ist Arbeit kein Therapieprogramm – sie ist echter Alltag. Tiere wollen versorgt werden, Felder bestellt, Brot gebacken. Wer hier mitarbeitet, erlebt täglich, wozu seine Arbeit gut ist.
Das gibt Halt. Und Selbstvertrauen.
Unser Menschenbild: Jeder Mensch kann sich entwickeln – mit dem richtigen Umfeld, verlässlichen Strukturen und echten Aufgaben. Der Hof bietet beides: Rhythmus und Gemeinschaft.

Was unser Ansatz für die Sozialtherapie bedeutet

Zielgruppen & Hilfeformen
Wer findet auf dem Schümannhof einen Platz?
Wir begleiten erwachsene Menschen mit Behinderung oder besonderem Unterstützungsbedarf – im Wohnen, in der Tagesstruktur oder in der Arbeit auf dem Hof.
Wir bieten zwei Hilfeformen an: die Besondere Wohnform mit acht Plätzen im begleiteten Wohnen sowie ambulante Unterstützung und Tagesstruktur für Menschen, die eigenständig wohnen.
Gut zu uns passt, wer sich eine körperlich-praktische Arbeit vorstellen kann, Interesse an Natur und Gemeinschaft mitbringt und bereit ist, sich auf einen geregelten Tagesrhythmus einzulassen.
Wie sieht ein Tag auf dem Schümannhof aus?
Klarer Rhythmus, echte Aufgaben, echtes Team. Der Alltag auf dem Schümannhof gibt Orientierung – er verwaltet nicht, sondern begleitet.
Jeden Morgen um 8 Uhr beginnt der Tag gemeinsam: Kurze Runde, Tagesplan, Aufgaben verteilen. Dann geht es raus – in den Stall, auf den Acker, in die Gärtnerei, die Bäckerei oder die Vermarktung.
Um 12 Uhr gibt es Mittagessen, danach eine Pause. Ab 13.15 Uhr läuft der Nachmittag an.
Der Tagesrhythmus ist klar und wiederkehrend. Das schafft Verlässlichkeit – und die Freiheit, darin zu wachsen.
Die Arbeitsbereiche sind so vielfältig wie der Hof: Tierhaltung, Feldarbeit, Gartenbau, Hauswirtschaft, Bäckerei und Vermarktung.
Die Begleitung übernimmt ein multiprofessionelles Team aus Sozialpädagog:innen, Erzieher:innen, Ergotherapeut:innen und Landwirt:innen gemeinsam – je nach Bedarf.
Wohnen und Tagesstruktur können kombiniert werden, müssen es aber nicht. Auch eine tageweise Teilnahme ist möglich.
Aufnahme – so funktioniert der Weg zu uns
Du oder eine begleitende Person nimmt Kontakt auf – wir klären gemeinsam, ob der Schümannhof passt.
- Unverbindliches Erstgespräch per Telefon oder vor Ort
- Hofbesichtigung und persönliches Kennenlernen
- Klärung des individuellen Hilfebedarfs
- Abstimmung mit dem zuständigen Kostenträger
- Aufnahme – herzlich Willkommen auf dem Hof
Die Kosten für die Besondere Wohnform werden in der Regel vom örtlichen Sozialhilfeträger übernommen (Eingliederungshilfe nach SGB XII). Für ambulante Leistungen gelten vergleichbare Regelungen nach SGB IX. Wir unterstützen bei allen notwendigen Schritten – von der Bedarfsprüfung bis zur Antragstellung. Spreche uns an, wir begleiten den Prozess.

Interesse?
Wir sind für dich da.
Ob für dich selbst, Angehörige oder Klient:innen: Wir nehmen uns Zeit für ein erstes Gespräch – offen, unverbindlich und auf Augenhöhe.







