Schümannhof – wo Landwirtschaft auf Gemeinschaft trifft

Der Schümannhof ist über Jahre gewachsen – mit Menschen, die geblieben sind, und solchen, die Neues mitgebracht haben. Hier wird Arbeit geteilt und Verantwortung getragen.

Die Anfänge des Hofes

Wie alles begann

Der Schümannhof wurde als landwirtschaftlicher Betrieb gegründet und Schritt für Schritt erweitert. Aus einem klassischen Hof ist ein Ort geworden, an dem Anbau, Verarbeitung, Vermarktung und Sozialtherapie zusammengehören. Entscheidungen wurden dabei nie kurzfristig getroffen, sondern mit Blick auf das Ganze – Boden, Tiere, Menschen und die Region.

Entwicklung über die Jahre

Ein Hof, der weitergewachsen ist

Mit den Jahren kamen neue Bereiche dazu: eigene Verarbeitung, der Hofladen, Wochenmärkte, Bildungsangebote und die Sozialtherapie. Jeder Schritt hat den Hof verändert – aber nie losgelöst vom Bestehenden. Was hier entsteht, baut aufeinander auf. So ist ein Betrieb gewachsen, der heute viele Aufgaben verbindet und trotzdem überschaubar bleibt.

Der Alltag auf dem Hof ist geprägt von festen Abläufen und gemeinsamer Arbeit. In der Landwirtschaft richtet sich vieles nach Wetter und Jahreszeit, in der Bäckerei nach den täglichen Backzeiten, im Laden nach den Menschen, die kommen. Unterschiedliche Arbeitsbereiche greifen ineinander – oft ganz praktisch, manchmal auch überraschend.

Viele, die hier arbeiten, sind schon lange Teil des Hofes. Andere kommen für Ausbildung, Praktikum oder neue Lebensabschnitte dazu. Dieses Miteinander aus Erfahrung und neuen Perspektiven prägt die Zusammenarbeit. Entscheidungen werden gemeinsam getragen, Verantwortung bleibt nicht bei Einzelnen hängen.

Die Menschen hinter dem Hof

Der Schümannhof wird von Menschen getragen, die hier arbeiten, lernen oder begleitet werden. Jeder Bereich hat seine eigenen Aufgaben – und doch gehört alles zusammen.

In der Landwirtschaft arbeiten Gärtner:innen, Landwirt:innen und Auszubildende Hand in Hand. In der Bäckerei entstehen täglich Brote aus eigenem Getreide. Im Hofladen und auf den Märkten sind Menschen im direkten Austausch mit Kund:innen. Dazu kommen pädagogische Fachkräfte, die die Sozialtherapie begleiten.

Was sie verbindet, ist kein einheitlicher Lebenslauf, sondern ein gemeinsamer Arbeitsort. Der Hof bietet Raum für unterschiedliche Fähigkeiten und Wege. Hier wird nicht nur produziert, sondern auch begleitet, gelernt und Verantwortung übernommen – im Kleinen wie im Großen.

Wer hier arbeitet

Landwirtschaft

Anbau, Pflege und Ernte im Rhythmus der Jahreszeiten

Verarbeitung

Backstube und Küche arbeiten mit hofeigenen Rohstoffen

Verkauf

Hofladen und Märkte im direkten Kontakt mit Kund:innen

Sozialtherapie

Begleitung im Alltag und Einbindung in die Hofarbeit

Mehr über Haltung und Arbeitsweise

Wenn du verstehen möchtest, wie der Hof heute arbeitet und was biologisch-dynamische Landwirtschaft hier konkret bedeutet, findest du hier weitere Einblicke.